Mikroplastik in Kosmetik

Was macht Plastik in Kosmetik und warum ist es schädlich


Daran erkennen Sie Mikroplastik in Ihren Kosmetikprodukten:

INCI:

Polyethylene (PE) oder Polypropylene (PP)



Was ist Mikroplastik?

Mikroplastik wird von konventionellen Kosmetikherstellern zum Beispiel in Peelings als Peeling- Partikel, als Massagekügelchen in Duschgelen oder auch in Zahncremes, eingesetzt.

In der INCI- Liste wird es als Polyethylene (PE) oder Polypropylene (PP) deklariert.

Warum ist Mikroplastik so problematisch?

Das Mikroplastik stellt eine unsichtbare Gefahr dar. Die Plastikpartikel gelangen u.a. durch den Einsatz in Kosmetika in das Meer und ins Trinkwasser, da sie nicht im Klärwerk herausgefiltert werden können.

Die Folge: Durch die wasserabweisende Oberfläche zieht Mikroplastik Schadstoffe an und lagert diese an der Oberfläche ab. Die Partikel werden dann samt Schadstoffen von den Meeresorganismen aufgenommen: Mikroplastik wurde u.a. in Seehunden, Fischen und Muscheln nachgewiesen – und gelangen somit auch in unsere Lebensmittel!

Die Weichmacher im Plastik können das Hormonsystem beeinträchtigen, zu Unfruchtbarkeit führen und die Bildung von Tumoren begünstigen!

Außerdem werden die Tiere gequält, da sie das aufgenommene Plastik nicht ausscheiden können und „mit vollem Magen verhungern“.

Handeln Sie! Konsumieren Sie keine Kosmetika, die PP oder PE enthalten. Greifen Sie zur gesunden Alternative: In Naturkosmetikprodukten ist der Einsatz von PP und PE verboten. Als Peelingpartikel werden hier bspw. Reiswachs, Bambus oder Cranberrys eingesetzt.